09 Oktober 2011

Summer Sampler fertig!

Irgendwie ein Witz - mein Summer Sampler ist just dann fertig geworden, als hier der erste Schnee gefallen ist! Zugegeben war für den Oktober schon sehr früh - ich meine das mit dem Schnee - aber das es so lange gedauert hat, bis ich die Blöcke zu einem Quilt verarbeitet habe, damit habe ich auch nicht gerechnet....


Ich hatte ganz einfach Probleme mir ein konkretes fertiges Aussehen vorzustellen! Normaler Weise ist zu Beginn eines neuen Quilts schon ein Bild in meinem Kopf und auch wenn ich das mehrmals umhaue, eine Vorstellung ist da - bei diesem Quilt war ich so sehr mit den einzelnen Blöcken beschäftigt, das dieses Gesamtbild garnicht vorkam.
Einbisschen habe ich mich dann an den Quilts der anderen Teilnehmer des Summer Samplers orientiert. Die Cornerstones und das Stashing kam bei einigen in der Form auch schon vor. Also ist eigentlich nur das schmale dunkle Binding auf meinem "Mist" gewachsen...


Aber zunächst musste ich erst mal diesen Block neu machen, weil die Maße überhaupt nicht gestimmt haben. Das mit dem PDF in inch runterladen hat überhaupt nicht funktioniert. Bei dem Block hatte ich garnicht darauf geachtet - und schwups - war er viel zu groß! Ich habe den ursprünglichen Block jetzt in die Rückseite gearbeitet. Blöd war nur, das ich von dem Dunkellila nichts mehr übrig hatte und so der Block nun ein ganz anderes Farbschema bekommen hat.


Mein Lieblingsblock! Ich hatte doch tatsächlich Angst, das das Quilting die Blöcke "kaputt" macht.... Als ob das erste mal einen Quilt mache!!! Daran sieht man, wie viele Gedanken ich mir gemacht habe und wie maßlos verunsichert ich tatsächlich war.
Das Stippling habe ich mit einem Monofil von Madeira gequiltet, dadurch bleiben die Farben der Blöcke im Vordergrund.


Auch diesen Block liebe ich! Irgendwann werde ich mal einen ganzen Quilt genauso machen.


In die Rückseite habe ich alle restlichen Blöcke und Stoffe gearbeitet, die ich noch zur Verfügung hatte. Der Stern ganz oben war der erste Paperpiecing-Block  und ist deutlich zu klein geworden, weil das mit dem Ausdruck nicht funktioniert hat. Daraufhin musste ich mir selber die Schablonen machen. Ähnlich wie bei dem schon oben beschriebenen Block ging mir bei diesem Stern dann der orange Stoff aus und der Block auf der Vorderseite sieht nun ganz anders aus. Aber dieser Stern hier auf der Rückseite gefällt mir so gut, das er einen Extraplatz bekam.


Ich habe doch tatsächlich alle Stoffe aufgebraucht. Das habe ich noch nie fertig gebracht - keine Reste mehr... Der Summer Sampler hat irrsinnig Spaß gemacht! Manchmal kommt ja so eine gewisse Leere auf, wenn man so was schönes gemacht hat, dazu habe ich allerdings garkeine Zeit, denn die nächsten Projekte stehen schon an! Als erstes werde ich einen gepatchten Babyschlafsack machen und dann habe ich ein Projekt bei Elisabeth Hartmann von ohfransson gesehen, bei dem man Tischsets und passende Servietten machen kann. Die werde ich mit Weihnachtstoffen arbeiten - hey, Weihnachten ist echt schon ganz bald - oh Gott!!!!

06 Oktober 2011

Dirndlmanufaktur 2011 - das letzte....

Ich habe das unsagbare Glück, immer am letzten Wiesnwochenende von lieben Freunden in Käfers Wiesn-Schänke eingeladen zu werden. Seither ist es für mich das schönste, mir zu diesem Anlass selber ein Dirndl zu nähen! Das ist dann traditionell immer das letzte für das Jahr. Eigentlich hatte ich mir einen schönen Baumwollstoff in einem bayrischen Blau mit ganz zarten Kreisen aus hellblauen Punkten zugelegt. Aber mir fehlte einfach die zündende Idee für die Form... Letztendlich bin ich dann doch noch mal zu meinem Lieblingsgeschäft für Trachtenstoffe Uschi Disl gefahren und habe mir meinen schon lang gehegten Traum von einem schwarzen Seidendirndl erfüllt!
Meine Kindern meinten sofort, ob jemand gestorben sei... Dabei tragen hier in manchen Gegenden die Bräute zu ihrer Hochzeit eine schwarze Tracht mit einer weißen Schürze - also nichts da mit Trauer!


Sieht doch wirklich nicht traurig aus, oder?! Das Bild hier hat mein Sohn so gegen 19 Uhr aufgenommen, kurz bevor´s los ging. Zu Hause war ich dann so was zwischen 4 und 5 in der Früh..... Meine Füße vom Abtanzen auf der "After-Wiesn-Party" habe ich noch die nächsten zwei Tage gespürt!


Den Ausschnitt habe ich schon bei den vorherigen Dirndl hier auf dem Blog vorgestellt, auch die Froschgoscherln sind nicht neu....


...aber dafür die Schürze, bzw. deren Verarbeitung. Ich habe eine Wildseide gewählt. Sie ist von Haus aus ziemlich steif und fällt daher nicht so gut, wie Baumwolle oder Seiden. Um aber nicht nur so ein schmales Teil tragen zu müssen, habe ich in alten Trachtenbüchern gestöbert und bin fündig geworden! Smok- oder Reihenfalten-Verzierung ist das Zauberwort! Das Wort "smok" kommt vom engl. Wort "smock" und bedeutet "fälteln".


Diese einfache Abbildung zur Verarbeitung stammt aus dem Buch "Werkbuch für Mädchen" von Ruth Zechlin aus dem Jahr 1954. Es stammt noch aus dem Buchfundus meiner Großmutter - herrlich!
Ich finde, die viele Mühe hat sich gelohnt, bin richtig Glücklich mit meiner Schürze!

12 September 2011

Dirndlmanufaktur

Man könnte meinen, das ich vor lauter Dirndl-nähen nicht mehr zum Schreiben komme. So ist es auch - fast... Die letzten zwei, drei Wochen war ich ständig beim Tierarzt, weil meine kleine Hündin kaum mehr Luft bekam. Mehrere Medikamente, zahlreiche Untersuchungen und viele € weniger hat man festgestellt, das sie eine Kehlkopfschwellung unbekannter Ursache hat. Dazwischen liegen schlaflose Nächte und der Zweifel an den Möglichkeiten der Medizin.... Jetzt wird´s langsam besser und sie kann schon wieder ruhiger und ohne Atemnot schlafen.

Trotzdem musste ich "funktionieren" und die Aufträge für die bestellten Dirndl abarbeiten, was mir was für ein Glück etwas Zeit zum nicht Nachdenken gab.

In meiner letzten Post habe ich die Stoffe für Kims Dirndl gezeigt und ta-ta-ta-taaaaa das Ergebnis!


Immerhin wird Kim so die einzige auf dem Oktoberfest sein, die ein Dirndl aus diesen Stoffen tragen wird.
Sie ist auf jeden Fall sehr glücklich über das Dirndl und so, wie ich das raushöre, würden ihre Freundinnen mich nun auch gerne als Mutti haben!


Die Ausschnittkante habe ich mit sog. Froschgoscherln verziert, mühsam mit der Hand gefaltet und anstaffiert. Zudem, weil es sich um ein Balkonettausschnitt handelt, ist die vordere Mitte mit Miederstäben fixiert. Zumachen muß Kim das Dirndl mit Haken und Ösen, ganz traditionell.


Und dann noch die Schürze mit dem Rankenmotiv - Kim findet das ziemlich abgefahren! Aber wie ich schon sagte, einwenig Show ist beim Oktoberfest immer dabei....

Meine beiden anderen bereits gefertigten Dirndl hier:


Dieses Dirndl mit rundem Ausschnitt und fast Knöchellang nennt man Waschdirndl. Es handelt sich weniger um eine Tracht als um ein alltägliches Kleidungsstück, das hier in den ländlichen Regionen noch zur Tagesordnung gehört. Dennoch finde ich sieht es schlicht, aber festlich aus. Es handelt sich bei dem braunen Stoff um ein Woll-Jaquardmuster mit ganz kleinen Blüten - sehr edel!


Ein Waschdirnl wird in der vorderen Mitte geköpft, hier mit zierlichen, runden Metallknöpfen im Trachtenlook.


Die Schürze ist aus einem wunderschönen, fliederfarbenen Baumwollstoff gefertigt. Die Muster sind mit Model gedruckt!

Im Kontrast dazu das folgende Dirndl. Hier wieder der Balkonettaussschnitt mit Froschgoscherln. Der Unterschied zu Kims Dirndl liegt darin, das die Kundin einen Reißverschluss in der Seitennaht haben wollte.


Die Schürze besteht aus einem bordeauxfarbenen Seiden-Jaquard mit Rosenmotiven. Für ein junges Mädchen eine sehr ausgefallene Variante, aber irgendwie ziemlich fesch!

23 August 2011

Oktoberfest 2011

Vom 17. September bis zum 3. Oktober findet in München das Oktoberfest statt. Es ist das Weltgrößte Volksfest und zu diesem Anlass kommen aus allen möglichen Ländern die Menschen angereist, um an diesem Spektakel teilzunehmen.


Als ich vor einigen Jahren nach München zog, war ich weniger begeistert über die Ansammlungen von bizarr wirkenden Menschen in Tracht. Zudem fand ich Dirndl ziemlich spießig... Ich kann mich noch gut daran erinnern, das ich auf ein Fest eingeladen war, wo als Kleiderordnung Tracht stand - entsetzlich sage ich euch! Zu guter Letzt war ich die einzige, die keine Tracht trug, was sich noch unangenehmer anfühlte... Dann hatte ich meine erste Einladung zur Wiesn in die Käfer Wiesn Schänke und kam um ein Dirndl nicht mehr rum. Zu der Zeit hatte sich in meinem Leben viel geändert und ich dachte mir, das ich meine Aversion gegen Dirndl auch gleich mit über Bord werfen könne. Zum Glück gibt es in München zahlreiche spezielle Secondhand Geschäfte, die zur Zeit der Wiesn ein riesen Sortiment an Trachten führen. So kam ich zu meinem ersten Dirndl - und man soll´s kaum glauben - mittlerweile hängen in meinem Schrank 8 Stück, allerdings alle selber genäht!


Hier ein kleiner Eindruck von meinem letztjährigen Dirndl, bei dem ich mich Borten-mäßig komplett ausgetobt habe...


Es sprach sich mit der Zeit rum, das ich Dirndl nähe und seither bekomme ich immer (sehr knapp vorher) einpaar Aufträge. Auch meine Tochter ist eine begeisterte Abnehmerin - jedes Jahr....


Hier ein Bild von meiner Tochter Kim und mir auf einer Hochzeit im Juli 2008.
Dieses Jahr wird Kim ein Dirndl aus Stoffen einer Michael Miller Fab. Kollektion bekommen.


Mein eigenes Dirndl wird dagegen eher bescheiden ausfallen - ein sog. Waschdirndl.
Das ist im Prinzip die Variante der täglich zu tragenden Tracht, wie sie im Umland von München noch häufig Tradition hat. Fährt man hier eine halbe Stunde raus in Richtung Alpen, dann findet man noch viele Regionen, in denen die Tracht zum Tag-täglichen gehört.
Vermutlich werde ich es in Dunkelblau und eventuell mit einer roten Schürze arbeiten - bin mir noch nicht sicher...

In den letzten Jahren ist die Trachtemode hier ziemlich ausgeufert und es findet ein regelrechter Kampf um die edelsten Materialien, ausgefallensten Ideen und abstrusesden Auslegungen von Trachten statt. Während traditionelle Unternehmen wie Lanz oder Gössl eher durch zeitlose Eleganz bestechen, kommen  Lables wie Lola Paltinger oder Himmel, Arsch und Zwirn ziemlich extravagant daher. Manche Trachtenträger sehen dann eher aus, als ob sie zum Fasching gehen, als auf ein Volksfest....

Falls ihr dem bunten Treiben mal vor dem Computer folgen wollt, dann könnt ihr das auf Oktoberfest TV machen.

Jan Mullen

2003 hatte ich das Glück, an einem Kurs von Jan Mullen in München bei Quilt et Textilkunst teilnehmen zu können - eine sooo tolle Frau, ganz natürlich, sehr bescheiden und dennoch eine so beeindruckende Künstlerin. Leider hat sie mittlerweile aufgehört, Stoffe zu entwerfen... Damals erschien gerade ihr zweites Buch Reverse Applique.


Dieses Thema war dann auch Gegenstand des außerordentlich interessanten Seminars - habe damals viele Eindrücke und Ideen mitgenommen, den Quilt, den ich dort gemacht habe, aber nie fertig bekommen.... Auch er ist jetzt Teil meiner "Unfall-Serie"!


Heute würde ich so was vielleicht nicht mehr machen, aber trotzdem war er es mir wert, ihn zu beenden. Vielleicht findet sich ja irgendein Kinderzimmer oder ähnliches, wo er sich gut reinpasst!


Jan konnte unglaublich gut Machinenquilten und wir haben mit offenem Mund dabei gestanden, als sie einer Teilnehmerin ein kleines Stück mit ihren diversen Motiven gequiltet hat. Ich habe mich bis heute kaum an dieses Thema rangewagt....


... daher habe ich mich auch nur auf das Umranden der Konturen mit Stickgarn beschränkt. Aber der Quilt ist eh bunt genug, da fällt es kaum mehr auf, das das Quilting fehlt.


Der Pfeil war das, was noch gefehlt hat. Ich weiß garnicht mehr genau, was ich ursprünglich geplant habe. Jetzt hatte ich definitiv keine Lust mich noch ausführlich zu verkünsteln und wahrscheinlich ist das auch gut so!

Heute war übrigens der Schreiner da, um meinen Schrank zu begutachten. Er müsste die ganze Schrankwand abbauen, damit ich meine dämlichen Fächer wieder einsortieren könnte, weil die Wand sich auf der Rückseite gelöst hat. Schrauben und nicht Nägel heißt das Zauberwort! Beim nächsten Umzug (den es hoffentlich nicht geben wird) weiß ich bescheid. Jetzt machen wir eine optisch unglanzvolle Lösung, nämlich die Regalbretter werden mit Winkeln verschraubt - das hält auch noch das nächste Jahrhundert und ich kann endlich wieder meine Nähsachen einräumen. Bei mir sieht´s nämlich seit dem Unfall aus "wie bei Hämpels unterm Bett"!

22 August 2011

Weitere Unfall-Verarbeitung

Nach wie vor bin ich dabei meinen Schrankunfall zu verarbeiten, von dem ich berichtet habe. Sollte ich es wirklich schaffen, alles aufzuarbeiten, was da drin war, wird das eine Jahrhundertarbeit! Nach dem Babyquilt war mir jetzt mal wieder nach Farbe... und siehe da! - auch so was war im Unfallberg! Eine Jelly Roll in meinen geliebten Quitsch-Farben. Damit ich auch wirklich alles weg bekomme, müssen schnelle Lösungen her - wie hier, die Verarbeitung als Logcabin.


Auch wenn das "Husch-husch" ging, sieht es doch trotzdem ziemlich süß aus?!




Zugegeben stehe ich momentan sehr auf Vichykaro als Rückseite.... Die Lösung war die Einfachste, zumal es die Originalstoffe nicht mehr gibt. Das war eher ein Problem mit dem Binding, den ich bekam einfach kein Grün, das im Quilt enthalten ist. Was für ein Glück sieht man das aber kaum....

21 August 2011

Henry´s Babyquilt - zweiter Versuch

Ich habe wirklich mit mir gekämpft! Aber schlussendlich habe ich den Rand abgetrennt und bin jetzt echt froh, weil ich finde, das der Babyquilt so viel schöner aussieht. Er ist dadurch zwar jetzt kleiner im Maß ausgefallen (70x90 cm), aber hey! - Henry ist noch ein Baby....


Eigentlich hätte ich den Quilt gerne mit dem dunklen Taubenblau eingefasst, davon war aber nicht mehr genug Stoff vorhanden. Ich glaube, das jetztige Binding sieht aber auch klasse aus!






Für die Rückseite habe ich dieses süße himmelblaue Vichykaro gewählt.


Mich nervt das immer entsetzlich, wenn ich mir was eingebildet habe und es sieht dann doch nicht so aus, wie ich dachte... Und ich hasse es, Sachen wieder auftrennen zu müssen... Insofern bin ich jetzt echt glücklich!

18 August 2011

Henry ist da!

Vor kurzem besuchte mich ein alter Klassenkamerad mit seiner Frau, die hochgradig schwanger war. Bei einem netten Essen am Abend haben sie mir erzählt, das sie schon wüssten, das es ein Junge würde und das sie ihn - genau wie mein Sohn - Henry nennen wollten. Schon an dem Abend machte ich mir Gedanken über einen passenden Quilt für jenen Henry (soooo ein schöner Name...). Jetzt ist er endlich da - Henry und die Idee!


Ich habe lauter Quadrate 2,5", 4,5" und 6,5" zugeschnitten - alles noch letzte Woche, bevor ich nach Frankfurt gefahren bin. Ich dachte, das es schön sein würde, wenn ich wieder zurück komme und gleich was zum Werkeln hätte! Das war natürlich ein Schuss nach hinten... Ich war in Frankfurt total frustriert, weil ich nichts zum Nähen dabei hatte und die ganze Zeit schon der Arbeit an dem Quilt entgegen gefiebert habe.


Den Stoff habe ich mir schon vor langer Zeit mal gekauft, ohne zu wissen, was ich damit anstellen will - genau richtig für einen Henry!!!


Die zusätzlichen Stoffe hatte ich alle in meinen Restekisten .


Und dann habe ich heute mal ordentlich was geschafft! - und bin nicht wirklich glücklich mit dem Ergebnis... Irgendwie sieht die breite Einfassung nicht gut aus. Ich sitze jetzt schon seit zwei Stunden da und bin am Grübeln, ob ich den wieder auftrennen soll....

Vermutlich muss ich einen grünen oder blauen Rand annähen und nicht diesen zu fad wirkenden Stoff mit den Pferdchen.
Jetzt gehe ich erstmal mit meinen Hundis raus und nutze die Zeit, mir den Kopf darüber zu zerbrechen....

08 August 2011

Reparatur fertig

Vor einiger Zeit hatte ich hier einen gaaanz alten Quilt von mir präsentiert, dessen Binding vollkommen hinüber war. Kiki, die Besitzerin hatten mir ihn zur Reparatur überlassen. Und jetzt bin ich endlich dazu gekommen, das zu erledigen


Ich habe einen leicht gemusterten Stoff gewählt. Vorher war das Binding aus einem beige-grau leinenartigen Stoff, der dennoch nicht sehr robust war. Das neue Binding passt in der Farbe sehr gut zu den einzelnen Stoffen und jetzt darf sich Kiki auf ihren neuen - alten Quilt freuen!

07 August 2011

Summer Sampler Series - die letzten....

Heute habe ich den letzten Block für den Quiltalong genäht. Etwas Wehmut war dabei, denn das hat unglaublich Spaß gemacht. Gerade weil man das mit so vielen anderen bei flickr teilen konnte und es spannend war, zu sehen, wie jeder die Blöcke einwenig anders gemacht hat.
Das Tutorial für den Kansas Dust Storm findet ihr auf Lee´s blog Freshly pieced.


Am Mittwoch hatte Faith von Fresh lemons quilts den Block Rocky Road to Kansas vorgestellt. Den habe ich wieder besonders gerne gemacht!


Und am Montag war Kathie von Swim, Bike, Quilt! mit dem Block Evening Star dran. Den finde ich ganz süß, könnte ein schönes Motiv für einen Kinderquilt sein...


Und hier sind alle 12 Blöcke zusammen! Ich denke, ich werde noch einige weitere machen - habe schon in dem Buch 5500 Patchwork-Blöcke von Maggie Malone gestöbert. Jetzt muss ich aber erst mal warten, bis ich das Gelb und Orange wieder bekomme, sonst geht garnichts....


So - auf zum nächsten Quilt-Along! Elizabeth Hartman von Oh fransson startet ab Montag mit einer sehr witzigen Idee, nämlich einem Billboard Quilt.
Meine Tochter ist diese Woche 18 geworden und hat sich - oh Wunder - einen Quilt von mir gewünscht! Es sollte entweder ein Hirsch (???) drauf appliziert sein, oder ich solle ihren Lieblingsspruch The pursiute of happiness einarbeiten - wie?, das hat sie mir überlassen. Weder hatte ich einen Hirsch zur Hand, noch Lust, einen "Sprüche-Quilt" zu machen. Aber dann kam diese Idee für den Billboard Quilt, als ob Elizabeth von meiner Not geahnt hätte!!